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Die Unterstützte Beschäftigung gliedert sich in drei Phasen:

Einstiegsphase:

In dieser Phase findet die Vorbereitung auf die betriebliche Erprobung statt, indem die die besonderen Fähigkeiten, Kenntnisse und Wünsche, aber auch der Unterstützungsbedarf der Teilnehmenden festgestellt werden. 

Qualifizierungsphase:

Die Qualifizierungsphase umfasst die Einarbeitung und Vermittlung von beruflichen Kenntnissen in einem geeigneten Betrieb, die Vermittlung von berufsübergreifenden Kenntnissen sowie Maßnahmen bzw. Aktivitäten zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit und die Förderung von Schlüsselqualifikationen.

Stabilisierungsphase:

Es findet die Eingliederung in den betrieblichen Alltag statt, um eine dauerhafte Beschäftigung im Qualifizierungsbetrieb zu realisieren.

Während sich die Teilnehmenden an vier Tagen in der Woche im jeweiligen Betrieb qualifizieren, findet an einem Tag in der Woche der sogenannte Projekttag auf dem Koppelsberg statt. Hier werden berufsübergreifende Lerninhalte und Schlüsselqualifikationen sowie Maßnahmen zur Entwicklung der Persönlichkeit als wesentlicher Bestandteil der Qualifizierung vermittelt.

Die Maßnahme endet idealerweise mit einem Arbeitsvertrag für die Teilnehmenden.

Ist nach dem Abschluss des Arbeitsvertrages weiterhin Unterstützung erforderlich, geschieht dies in Form von Berufsbegleitung. Auch hier kommen bei Bedarf die QualifizierungstrainerInnen in den Betrieb. Sie helfen dabei, das Beschäftigungsverhältnis zu stabilisieren und unterstützen, falls Probleme auftreten.

Unsere Erfahrung zeigt, dass es immens wichtig ist, dass sich die Teilnehmenden (bei Minderjährigen häufig auch die Sorgeberechtigten) mit den behinderungsbedingten Einschränkungen konstruktiv auseinandersetzen und bereit sind, die Erteilung eines Grades der Behinderung (GdB) beim zuständigen Landesamt für soziale Dienste zu beantragen. Ab einem GdB von 50 (bzw. beim Vorliegen einer Gleichstellung mit einem schwerbehinderten Menschen) ist es möglich, durch Beantragung von Fördermitteln beim zuständigen Integrationsamt (neben technischen Hilfen hier insbesondere auch Lohnkostenzuschuss in Form von Minderleistungsausgleich und Betreuungsaufwand) die Chancen auf eine betriebliche Übernahme deutlich zu erhöhen. Gleiches gilt für die Beantragung einer Berufsbegleitung nach Übernahme in ein Beschäftigungsverhältnis.

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