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EULA-IdA - Transnationale Fachtagung der Berufsberatung

18. - 20. Sep. 2013

Wiener BerufsberaterInnen und TeamleiterInnen des Arbeitsmarktservices (AMS) Wien trafen am 19. September mit BerufsberaterInnen der Bundesagentur für Arbeit des Reha-Bereichs aus ganz Schleswig-Holstein zum Expertenaustausch auf dem Koppelsberg zusammen. Diskutiert wurden auf praxisnaher Ebene die unterschiedlichen Förderungssysteme benachteiligter und lernbeeinträchtigter Jugendlicher und Erwachsener und die Eingliederung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Verbindung mit neuen Ansätzen zu Leistungen und Teilhabe am Arbeitsmarkt.

Bereits seit dem 18.09. informierten sich die Wienerinnen und Wiener nicht nur im Jugendaufbauwerk Plön-Koppelsberg über unterschiedlichste Maßnahmen wie "PlönWork", "Unterstützte Beschäftigung UB" und "Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB)" sowie der "Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE)".

„Mein erster Eindruck vom JAW war, dass hier die Jugendlichen wirklich gehört werden. Es wird ganz offensichtlich an Verhaltens- und nicht an Menschenänderung gearbeitet. Insbesondere bei PlönWork war fühlbar, dass innerhalb von nur zwei Wochen eine bemerkenswerte Vertrauensbasis aufgebaut wurde“, war der einhellige Tenor von Christian Gerhardt, Michaela Kralik, Pia Neworal, Alois Unterberger und Martina Walter, Rehacoaches im AMS–Wien. „Dies war der erste ExpertInnen-Austausch auf BeraterInnen-Ebene im AMS-Wien. Petra Draxl bewies damit einmal mehr, wie wichtig ihr das Thema Diversity Management ist. "Wir haben alle wichtige Anregungen mitgenommen, die helfen werden, unsere Arbeit an den KundInnen weiter zu professionalisieren“, meinte Johannes Simetsberger, Diversity Manager im AMS Wien. (Mag.a Petra Draxl ist Leiterin der Landesgeschäftsstelle des Arbeitsmarktservice Wien; Anm. d. Redaktion)

Am Freitag, den 20.09.2013 stand ein Zusammentreffen mit Volker Lenke, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Kiel zur Planung der weiteren Vorgehensweise und möglicher weiterer Kooperationsfelder auf dem Programm. Der Expertenaustausch wird im Oktober innerhalb des IdA-Programms in Wien weiter vorangetrieben, Volker Lenke wird in Wien gemeinsam mit dem JAW, dem Berufsbildungszentrum, dem Kreis Plön und weiteren Akteuren der Bildungs- und Arbeitslandschaft auf die Wiener AMS-Leitung Petra Draxl und weitere österreichische Spezialisten treffen.

Ebenfalls am Freitag traf die Wiener Delegation zum praxisnahen Fachaustausch in den Werkstätten der Lebenshilfe Preetz mit den dortigen Spezialisten und TeilnehmerInnen zusammen. Die Lebenshilfe Preetz ist seit dem 02. September Kooperationspartner des JAW innerhalb des Projektes PlönWork. Hierbei handelt es sich um einen vollständig neuen Ansatz, durch engmaschige Methoden benachteiligte junge Menschen auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Vorangegangen waren in den letzten Jahren innerhalb des Projektes „IdA – Integration durch Austausch“ mehrere Studienbesuche von Schleswig-Holsteinischen Delegationen unterschiedlichster Konstellationen in Wien und Graz. Expertenaustausche vieler Akteure des österreichischen Arbeitsmarktes fanden gleichermaßen in Schleswig-Holstein statt und waren an der Entstehung und Entwicklung in enger Kooperation beteiligt.

Bereits vor über 6 Jahren wurde innerhalb eines in Wien stattfindenden Expertentreffens über das mögliche Potenzial einer zukünftig denkbaren Kooperation der jeweiligen Arbeitsmarktakteure Arbeitsmarktservice Wien und Agentur für Arbeit Kiel beraten. „Mit dem heutigen Tag sind nach langen Jahren der Vorbereitung dank vieler österreichischer und deutscher Partner gute Voraussetzungen für eine bilaterale Zusammenarbeit geschaffen worden“, so Kevin Huhs, Berufsberater und seit der ersten Stunde sehr aktiv an der Entwicklung der transnationalen Projekte des JAWs beteiligt. Hannes Runkler, ebenfalls Berufsberater im Reha-Bereich und seit geraumer Zeit mit an der Kooperationsanbahnung beteiligt, sprach ebenso von einem sehr erfolgreichen und bereichernden internationalen Austausch.

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